Was brauchst du, um Vertrauen zu können?
Beziehung verstehen, Beziehung leben: In Episode #200 geht es um Beziehung, Kommunikation und Enneagramm – und um die entscheidende Frage, warum Beziehungen mit der Zeit verhärten oder lebendig bleiben. Pam und Philipp zeigen, was wirklich zwischen Menschen passiert, wie Angst und Trigger Beziehung steuern – und was du konkret tun kannst, um wieder in echten Kontakt zu kommen.
✔︎ Was Beziehung wirklich ist – der unsichtbare Zwischenraum
✔︎ Warum Beziehungen „verhärten“
✔︎ Wie Angst Beziehung steuert
✔︎ Was dein Enneagramm-Stil braucht
✔︎ Wie Beziehung wieder lebendig wird – von Konkurrenz zu Kooperation
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00:00 – Was dich erwartet ...
00:45 – Episode #200 - Ein Jubiläum
05:22 – Enneagramm-Einführung (Videokurs & Live-Webinar)
06:01 – Enneagramm-Aufstellung (Transformations-Wochenende)
08:34 – Coming Soon: Enneagramm Essentials
09:29 – Coming Soon: Enneagramm-Panels
13:53 – Seminar: Enneagramm in Beziehung
15:12 – Seminar für Paare: Enneagramm in Partnerschaft & Sexualität
18:38 – Hauptthema: Was ist eigentlich "Beziehung"?
27:07 – Beziehungen verhärteen und zementieren Verhaltensmuster
33:08 – Wie bleibt Beziehung lebendig? (Umgang mit Angst & Verletzlichkeit)
38:11 – Wie sind 9 Enneagramm-Stile unterschiedlich in Beziehung?
45:17 – Die Verwandlung der Beziehung: von Konkurrenz zu Kooperation
48:19 – Jeder Mensch hat Ängste in Beziehung
54:15 – Episoden-Empfehlungen #190 + #145
57:04 – Was folgt in den Episoden #201-209?
59:12 – Enneagramm Einführung: dein Einstieg in drei Schritten
Episode #200. Ein Meilenstein. Und zugleich der Auftakt zu einem neuen thematischen Kapitel im Enneagram Germany Podcast. Pam und Philipp nehmen das Jubiläum zum Anlass, um sich einem der zentralsten Themen menschlichen Lebens zu widmen: Beziehung.
Was ist Beziehung eigentlich? Wie funktioniert sie für die 9 Enneagramm-Stile? Was brauchen Menschen, um Vertrauen zu können?
In dieser Folge geht es um den oft übersehenen Zwischenraum: das, was zwischen Menschen entsteht. Pam und Philipp sprechen darüber, warum Beziehungen mit der Zeit verhärten können, wie sich Muster zementieren – und was es braucht, damit Beziehung lebendig bleibt.
Ein zentraler Fokus liegt auf Angst, Verletzlichkeit und Kommunikation. Warum sind Trigger kein Zeichen für eine schlechte Beziehung, sondern ein Entwicklungshinweis? Wie unterscheiden sich die neun Enneagramm-Stile in Beziehung, Vertrauen und Nähe? Und was bedeutet es konkret, von Konkurrenz in Kooperation zu kommen?
Neben dem inhaltlichen Einstieg geben Pam und Philipp einen Überblick über neue Angebote rund um Enneagramm, Beziehung und Entwicklung.
Diese Episode ist Einladung und Fundament zugleich: für ehrliche Beziehungsgestaltung, für mehr Bewusstheit im Kontakt – und für die folgenden Episoden #201–209, in denen die 9 Enneagramm-Stile in Beziehung beleuchtet werden.
Enneagramm-Einführung – https://www.enneagramgermany.de/enneagramm-einfuehrung
Enneagramm in Beziehung – https://www.enneagramgermany.de/enneagramm-beziehung
Enneagramm für Paar-Beziehungen: Partnerschaft & Sexualität – https://www.enneagramgermany.de/enneagramm-in-partnerschaft
Enneagramm Aufstellungen – https://www.enneagramgermany.de/enneagramm-aufstellung
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Wir feiern 200 Episoden und das Hauptthema ist Beziehung.
Pam, du bist wirklich die, ich würde sagen, Expertin schlechthin für Beziehung.
Nicht nur, weil dein Enneagramm-Stil 2 vermeintlich der absolute Beziehungsstil sein soll in diesem Enneagramm.
Aber ich auch weiß, dass es dich persönlich sehr interessiert.
Also einfach rein, ich würde schon fast sagen Hobby-mäßig, Beziehung für dich.
Ein sehr tolles, wichtiges Thema ist, das sich natürlich in allen Facetten dieses Lebens zeigt.
Was ist Beziehung eigentlich?
Ja.
Moin Pam.
Guten Morgen Philipp.
Darf ich sagen, dass ich hier in einer Urlaubssituation bin und nicht in meinem normalen Arbeitsplatz?
Ich wollte gerade sagen, in einem ungewohnten Setting bist du heute.
Ja, absolut.
Du bist nämlich, du rufst aus England an, eine Stunde Zeitverschiebung.
Für mich ist 9 Uhr morgens, für dich ist 8 Uhr morgens.
Aber wir wollen Episode 200 feiern.
Ich hätte ja gesagt, wir machen ein Sekt auf, aber 9 Uhr morgens, 8 Uhr morgens ist nicht unbedingt die Zeit dafür.
Noch nicht ganz, noch nicht ganz.
Noch nicht ganz.
Wir können das machen in unserem ersten Seminar, den wir zusammen machen im Januar.
Ja, das habe ich mir auch überlegt.
Da machen wir ein Sekt auf, wenn wir uns wiedersehen zur Coaching-Ausbildung.
Das wäre doch ein schönes Zelebrieren von diesem Meilenstein.
200 Episoden.
Aber innerlich feiere ich das schon, spüre ich dieses Feierliche.
Ich spüre die Energie und wie immer, Philipp, ich feiere dich und feiere einfach dieses, wie wir so irgendwie zusammengekommen sind.
Und das alles, was daraus entstanden ist, was daraus gesprossen ist, wie so ein großer Reichenbaum fühlt sich das für mich an.
Also es ist schon ein sehr schönes Gefühl, die Natur.
Ja, und natürlich blickt man so ein kleines bisschen zurück, auch so diese Zeit, wie es gestartet hat.
2015, glaube ich, hast du den Podcast mit Dieter Bethke gestartet.
Die ersten, glaube ich, 34, 33, 34 Episoden.
Und dann irgendwann habt ihr eine kleine Pause gehabt.
Und ich habe die ganze Zeit gefragt, Pam, wann kommt denn jetzt wieder ein Podcast?
Wann kommt wieder ein Podcast? Ich will Podcasts hören.
Ja, ja, ja.
Und ja, ich habe nicht so viel Zeit.
Und dann habe ich gedacht, okay, frage ich doch mal, ob ich das nicht mit dir machen soll.
Und dann saßen wir irgendwann in deinem Wohnzimmer und haben damals noch per Audio, ich glaube, die ersten, weiß ich gar nicht wie viele, aber bestimmt 50 Episoden per Audio aufgenommen.
Ein schönes Setting immer aufgebaut bei dir mit irgendwelchen Mikrofonarmen.
Ja, genau, das Zimmer würde voll Technik gestellt, so irgendwie.
Und ich saß da mit diesen Mikrofonen angehängt.
Ja, es war eine sehr schöne, es war eine schöne, aufregende Zeit, Philipp.
Also dieses Gefühl von Pionierarbeit und wir beginnen was Neues.
Das war schon, es war ein schönes Gefühl.
Ja, und jetzt sind wir bei Episode 200.
Ich weiß noch, auch Episode 100 haben wir am 17.06. hochgeladen.
Das war der Launch der neuen Webseite.
Die Webseite, die jetzt aktuell online ist, beziehungsweise natürlich wieder ein bisschen überarbeitet über die letzten fünf Jahre, vier Jahre.
Und jetzt sind wir, es ist auch, was für eine Fügung am 5. Januar, die erste Episode des Jahres 2026 ist die Episode 200.
Also ich bin ganz glücklich.
Mir macht es immer noch Spaß.
Das ist, finde ich, immer noch schön, mit dir im Podcast zu sprechen.
Ja, das ist immer interessant.
Aber ich muss jetzt noch für Informationen.
Du hast gesagt, im Juni der 100.
Aber welches Jahr?
Ah, das war 2021, nee, 2020, glaube ich sogar.
Ich glaube 2020.
17.06.2020.
Okay.
Oder 21.
Ja, gut, die Mathematik machen wir und dann machst du die Antwort.
Ja, das Ding ist, diese Corona-Jahre schwimmen manchmal so ineinander.
Ja, ja.
Warte, ich kann mal ganz kurz nachgucken vielleicht.
100 kam raus.
Sehe ich jetzt gerade nicht.
Aber egal.
Wir feiern 200 Episoden.
Und tatsächlich, bevor wir ins Hauptthema einsteigen, das übrigens sich jetzt über Beziehung drehen wird.
Das ist ein sehr großes Thema.
Und die folgenden Episoden 201 bis 209 werden dann die neuen Enneagramm-Stile wieder in Beziehung beleuchten.
Aber bevor wir da jetzt reingehen, will ich einmal kurz ein paar Infos loswerden.
Weil wir haben echt viel gemacht.
Gerade vor allem im letzten Drittel, Viertel des letzten Jahres, wo viel sich neu ergeben hat.
Und wir haben ein paar neue Angebote, die ich nochmal ganz explizit benennen will.
Das erste ist, da haben wir jetzt die letzten zwei Episoden drüber gesprochen, die Enneagramm-Einführung.
Das kann ich nur wärmstens empfehlen.
Ist ein, finde ich, mehr als fairer Preis dafür, dass man einen guten Einstieg ins Enneagramm bekommt.
Gute Orientierung.
Was ist das Enneagramm und die neuen Stile?
Und dazu auch nochmal zwei Live-Webinare.
Also zwei aufeinanderfolgende, aufgebaute Webinare.
Drei Schritte insgesamt, um einen guten Einstieg in Einführung ins Enneagramm zu bekommen.
Und dann, was wir noch nicht wirklich im Podcast erwähnt haben, Enneagramm-Aufstellungen sind jetzt offiziell auf unserer Webseite buchbar.
Es ist etwas, das wir im Wachstumsseminar oder du im Wachstumsseminar eingeführt hast.
Vielleicht kennen Leute Familienaufstellungen, systemische Aufstellungen.
Und das allerdings mit dem Thema Enneagramm.
Das bedeutet mit dem eigenen Enneagramm-Stil.
Also wie stehen die inneren Anteile, deine Fixierung, deine Leidenschaft, dein Kopf, Herz, Bauch, deine Tugend, Holy Ideas.
Also ganz verschiedene, unterschiedliche Aspekte deines Inneren selbst.
Wie stehen die zueinander?
Und das aufgestellt in einem, ich finde, Krimi, in einem Krimi, den man da immer live angucken darf.
Ja, also das ist auf jeden Fall sehr schön.
Es ist ein Krimi, aber ich muss auch meine Worte bringen, weil die Ellen, die das jetzt macht,
Für mich ist es immer ein Balletttanz durch die Dynamiken zwischen diesen Anteilen.
Ich finde das so unglaublich elegant bewegend, wie das immer sichtbarer wird, transparenter wird.
Und wie dann auch Lösungen gesucht werden von den Anteilen selber.
Was ja so viel Information bringt für derjenigen, der zuguckt, dessen Aufstellung das ist.
Ja, ja, und auch für die, die aufgestellt sind und sogar die, die nicht aufgestellt sind, die Beobachter sind.
Also es ist immer ein sehr transformierendes.
Es ist eigentlich auch ein Transformationswochenende.
Also es sind zwei Tage und Aufstellungen sind natürlich doch das Highlight.
Aber es ist tatsächlich auch mehr als das.
Also es wird wirklich ein Rahmen geschaffen, geerdet, gemeinsam auch Reflexionsübungen gemacht, meditiert.
Also es ist mehr als nur eine Aufstellung, die man da in diesem Wochenende machen kann.
Also das kann ich sehr empfehlen, wenn so etwas interessiert.
Den eigenen Enneagramm-Stil, wir empfehlen natürlich immer bitte vorher macht ein Interview, um den Enneagramm-Stil zu bestätigen.
Aber es ist auch prinzipiell, wenn man den Enneagramm-Stil kennt, vielleicht aus Eigeninitiative, dann wäre das okay zu buchen.
Wir empfehlen aber natürlich vorher ein Interview.
Genau.
Dann kommt noch was.
Und zwar, das ist jetzt ein Teaser auch für den Mai.
Also die Episode 209 kommt im Mai raus.
Habe ich jetzt nicht genau das Datum im Kopf, aber so baut sich das langsam auf über unseren Zwei-Wochen-Zyklus.
Und mit diesem Podcast 209 werden zwei neue Dinge auch noch rauskommen.
Nämlich der Enneagramm-Essentials-Wars.
Das ist wirklich nochmal etwas Größeres als die Einführung.
Da kommen viele neue Inhalte, die wir so eigentlich noch nie veröffentlicht haben.
Ich würde fast sagen eine Enzyklopädie für wirklich Enneagramm-Vertiefung und Enneagramm-Wissen.
Die Erklärung der ganzen Vokabulare, Fixierung, Leidenschaft.
Also das, da werde ich später nochmal viel mehr dazu sagen.
Aber das ist wirklich eine ganz tolle Orientierung, sogar für fortgeschrittene Enneagrammer.
Dann kommen Enneagramm-Panels raus.
Unsere, ja, Enneagramm-Panels.
Vielleicht, ich lasse dir auch mal ein paar Worte.
Was ist ein Enneagramm-Panel, Pam?
Es ist für mich eine, es ist ein Tool in der mündlichen Tradition, die wir immer benutzen.
Also wir machen in fast alle Seminare, Panels.
Nicht in die Ausstellungsseminare, aber sonst, glaube ich, in fast jedes Seminar.
Und ein Panel heißt eine Art Podium.
Also wir setzen zusammen drei, vier verschiedene Menschen von einem Stil.
Oft kennen die sich nicht, haben sonst nichts gemeinsam, aber die haben denselben Enneagramm-Stil.
Und alleine, dass die da sitzen, wir sehen sie im Screen oder live, wir sehen die Unterschiedlichkeit.
Wir erkennen sofort, das sind total unterschiedliche Menschen.
Also man würde nicht auf die Idee kommen, dass die irgendwas gemeinsam haben.
Erstmal, bis wir anfangen, Fragen zu stellen, zu eben unseren Hauptthemen, Fixierung, Leidenschaft, diese Lebensstrategie, um mit der Welt zu interagieren.
Wenn wir anfangen, darüber zu reden und Fragen zu stellen, dann erkennen wir dieses Wiedererkennen im Panel.
Vier Leute nicken alle manchmal mit viel Enthusiasmus oder gucken, staunen.
Ja, du auch.
Ja, ich.
Bei mir ist es auch so.
Du erkennst einfach, was die gemeinsam haben mit dieser Enneagramm-Struktur.
Und wenn man Panos erlebt, vor allem wenn man möglichst alle neun erlebt, also neun unterschiedliche Enneagramm-Stile, das ist für mich, glaube ich, der Moment, wo du wirklich verstanden hast.
Das ist was sehr Echtes, womit wir hier zu tun haben.
Und das ist empirisches Beweis erlebte Realität.
Und das ist das, was, da sinkt einfach das Wissen eine Etagetiefe in deinem eigenen Körper.
Kopf verbindet sich mit Herz, Kopf verbindet sich mit Bauch.
Man erkennt einfach eine Realität.
Also die sind sehr effektiv.
Und dann kommt im Panel selber, die Menschen lernen voneinander, weil manche haben etwas erkannt, reflektiert, was ein anderer noch nicht so.
Die lernen voneinander und die entwickeln sich im Panel selber durch diesen Austausch.
Und alle draußen, die zuschauen, sind die Lernenden.
Und die lernen aus erster Hand von den Experten, wie ist es, ein Enneagramm-Stil 8 zu sein oder 4 oder 2.
Und ich hoffe, es sind die Panos, die letzten Endes sehr klar machen, wir sind einfach alle Menschen, wir sind unterschiedlich und es lohnt sich nicht, irgendwie zu beurteilen, dass irgendein Stil gut ist und irgendein Stil schlecht ist.
Ich glaube, durch die Panos können wir das wirklich entlarven, das ist nicht nötig.
Ja, danke, das finde ich war sehr schön.
Und das bringen wir als neun einstündige Videos raus.
Und zwar mit den Grundthemen einmal.
Und dann gibt es noch ein zweites Panel, das rauskommen wird mit dem emotionalen Reaktionskreislauf.
Episode 39, das kann ich natürlich immer, ich glaube, in jeder Episode erwähnen wir es, verstehen, welche Trigger, Muster, emotionalen Reaktionen, welche Knopfdrücke die unterschiedlichen Stile so standardmäßig haben und wie man damit umgeht, was sie dann denken, Glaubenssätze.
Also das sind auch ein sehr neues Projekt, das es auch sicherlich so in der Form noch nicht so gibt.
Und das ist so unser großer Wunsch.
Wir finden das so wichtig, dass alle, alle Menschen verstehen, dass die einen emotionalen Reaktionskreislauf haben in ihrem eigenen System.
Also es ist einfach pure Biologie und natürlich Biografie ein bisschen Einfluss hat.
Aber alle Menschen haben das und es macht dich zum Mensch.
Es ist deine Lebendigkeit.
Und wenn du deine akzeptierst, so kannst du wirklich aufmachen dafür, dass es die Reaktion der anderen gibt.
Und man muss nicht urteilen darüber.
Man muss sich manchmal vertreten und kommunizieren, das schon.
Aber diese Urteilerei über solche Themen, die wir alle haben, wir sind dabei, das ein bisschen aufzulösen.
Ja, und damit kommen wir jetzt zum Thema Beziehungen.
Allerdings mit dem Einstieg auch hier.
Auch dazu haben wir zwei, jetzt mindestens zwei Angebote.
Nämlich das erste ist unser klassisches, sehr empfehlenswertes Beziehungsseminar.
Das ist immer Ende August, Anfang September so ungefähr der Zeitraum.
Also so letztes August oder Anfang erstes Septemberwochenende.
Auch 2026 dieses Jahr, muss man ja sagen, wieder.
Und da geht es um Beziehungen, ich würde sagen, eher allgemein.
Wie bin ich als Philipp Dörfler in Beziehung mit der Kassiererin, mit meinem Chef, mit meiner Chefin damals noch gewesen, mit meinen Eltern, mit meinem Bruder, mit meiner Schwester.
Also ich habe jetzt keinen Bruder, aber so aus, wie gehe ich einfach in Beziehung als Mensch?
Und es geht um die eigenen Kommunikationsstile.
Wie kommuniziere ich auch?
Und ein sehr großer wichtiger Punkt sind auch die psychologischen Abwehrmechanismen.
Da werden wir jetzt in der Episode auch nochmal mehr darüber sprechen.
Das ist Seminar Nummer 1.
Und es gibt in diesem Jahr ein neues Seminar.
Das ist zum ersten Mal.
Und zwar ein Beziehungsseminar für Paare tatsächlich.
Also für Partnerschaft.
Da geht es wirklich weniger um die Beziehung allgemein in dieser Welt draußen,
sondern wie bin ich mit meinem Partner in Beziehung.
Und es ist auch tatsächlich Anmeldung mit Partner.
Also es ist nicht ein Einzelseminar, sondern ich melde mich dort mit Partner an.
Und das leitet Georg Ostendorf, ein sehr geschätzter Kollege, der auch unsere Entwicklungsgruppe macht,
Enneagramm-Entwicklungsgruppe.
Und seine Frau Miriam.
Miriam zählt es in dem Fall.
Sie haben gerade ein neues Kind bekommen.
Naja, gut, zum Zeitpunkt des Seminars ist es gar nicht mehr so neu.
Auf jeden Fall, die beiden leiten das.
Und ich bin auch dabei.
Also wir zu dritt sind Leitung.
Und ja, das wird ein ganz tolles Seminar, weil es soll darum gehen,
wie halte ich eine Beziehung mit meinem Partner, meiner Partnerin lebendig?
Wie behalte ich eine gewisse neue, kreative Intimität, Verbundenheit?
Dass sich nicht Dinge festfahren, dass es nicht gewohnt wird nach 10, 15 Jahren.
Und auch tatsächlich dieses Thema Sexualität wird eine Rolle spielen.
Wie kann ich auch Verbindungen körperlich wieder vielleicht beleben oder intensivieren,
je nachdem, wo man gerade in seiner Beziehung steht.
Also das sind ganz wichtige, tolle Themen.
Ich bin selbst unglaublich gespannt.
Wir arbeiten schon an den Inhalten und an den Abläufen und so.
Also es wird ein ganz tolles Seminar.
Ich möchte mir hier schon auch sagen, also ich finde es super, dass wir das, also dass ihr das jetzt auch macht.
Und aber keine Angst davor.
Weil ich glaube, wir müssen klar sein, Beziehung ist ein komplexes Thema.
Und es können schon in Dynamiken Ängste aufgebaut haben.
Eben zu einigen Themen.
Ganz bestimmt speziell zu Sexualität.
Irgendwie damit drüber zu reden, zu arbeiten und so weiter.
Und es ist nicht nur irgendwie ausschließlich und es ist nur ein Angebot,
so wie psychologischen Abwehrmechanismen ein Angebot sind.
Aber mehr Wissen zu haben, mehr Kommunikationsmöglichkeiten zu haben,
sich ein kleines bisschen einzulassen in diesen ehrlichen, wahrhaftigen Dialogen,
ist einfach so wertvoll für Paare.
Und es kann wirklich ungute Dynamiken eine neue Chance geben.
Also Auflösung, eine neue Türchen aufmachen.
Und es geht wirklich um dieses Thema, wie halten wir Beziehungen lebendig und am Entwickeln,
genauso wie wir das mit uns machen.
Es spiegelt sich.
Also wir müssen mit Praxis und Reflexion, Selbstreflexion, eine Bereitschaft darüber nachzudenken,
über Feedback, über was wir von anderen hören.
Wie halte ich eine Beziehung lebendig?
Weil das ist einfach das Schönste an Beziehungen.
Und das finde ich, da gebe ich schon einige Türen, die noch nicht so bekannt sind.
Ja, damit will ich tatsächlich auch überleiten in unser Thema.
Also wir leiten jetzt mit dieser Episode 200 ein wirklich großes neues Kapitel ein.
Episoden 201 bis 209, wo wir wieder, so wie wir es bei 101, 109 und 1 bis 9 gemacht haben,
die neuen Stile in den Fokus rücken wollen.
Und das Thema ist Beziehung.
Pam, du bist wirklich die, ich würde sagen, Expertin schlechthin für Beziehungen.
Nicht nur, weil dein Enneagramm-Stil 2 vermeintlich der absolute Beziehungsstil sein soll in diesem Enneagramm.
Aber ich auch weiß, dass es dich persönlich sehr interessiert.
Also einfach rein, ich würde schon fast sagen Hobby-mäßig, Beziehung für dich ein sehr tolles, wichtiges Thema ist,
das sich natürlich in allen Facetten dieses Lebens zeigt.
Was, also erstmal, darauf kannst du natürlich reagieren, aber was ist Beziehung eigentlich?
Ja, es ist auf jeden Fall ein sehr komplexes Thema, um einfach zu sagen, in einfachen Worten, was ist Beziehung?
Auf jeden Fall ist die Frage wichtig, was ist Beziehung?
Und ich empfehle allen Menschen, wenn die sich dafür interessieren, sich diese Frage zu stellen und offen zu sein,
dass die es vielleicht noch nicht so ganz wissen, was es ist.
Ich habe auf jeden Fall mich in eine bestimmte Zeit in meiner Entwicklung erst erkannt.
Alle reden darüber, aber ich weiß nicht wirklich, was es ist.
Also alleine diese Erkenntnis ist enorm fördernd für die Neugierde und diese suchende Reise, die man machen kann zum Thema Beziehung.
Wenn ich sage heute, was ist Beziehung?
Also eine riesige Frage, aber auf jeden Fall ist es.
Es hat etwas, was zwischen zwei Menschen passiert.
Also die Dynamiken, die Energie, die Grundlebensstrategien, die Enneagramm-Stile, die reden miteinander, die sind irgendwie in Kontakt miteinander.
Dann kommen noch die Biografien dazu, wer auch immer das ist, ob es zwei Personen sind oder mehr.
Und Beziehung ist das, was zwischen Personen passiert in der Kommunikation, Informationsaustausch, Reden miteinander, in die Gefühle, die ich erlebe in mir.
Andere können mich triggern, Reaktionskreislauf.
Ich kann andere triggern, Reaktionskreislauf.
Was auch immer da passiert, gehört einfach zu jeder normalen Beziehung dazu.
Und dann kommt die Reaktion, Aktion.
Wie gehe ich damit um?
Wie mein Selbstmanagement, wie gut kenne ich meinen eigenen emotionalen Haushalt?
Und wie kann ich gut mit meiner Emotion, Energie, Reaktion umgehen und in Kommunikation bringen?
Und was ist Beziehung?
Ich würde es, wenn ich es einfach ausdrücke, dich einlassen in dein eigenes Herz
und bereit sein, mit einem anderen Menschen dabei zu sein und zu kommunizieren, was einfach deine Wahrheit ist in dieser Situation.
Also dich einlassen in dein eigenes Herz, um überhaupt in Beziehung sein zu können mit irgendjemandem.
Das finde ich ist ein erster großer Lernfeld, weil viele wissen das nicht.
Ja, eben bleibe ich im Kopf oder bin ich nur Herz, ganz wenig Präsenz.
Also wir brauchen alle drei Zentren.
Gut geerdet, präsent, einlassen in dein Herz und kommunizieren.
Und ich finde Kommunikation ist einfach eine von den wichtigsten Türen, um in Beziehung lebendige Prozesse immer wieder anzustoßen,
um neue Türen aufzumachen, wenn sich das gerade so ein bisschen verschlossen und hilflos sich anfühlt bei dir.
War das genug erstmal so ein bisschen?
Das war sicherlich nicht sehr klar, aber...
Nee, nee, ich finde das...
Ich will da auf jeden Fall noch was hervorheben.
Nämlich, was ich auch in meinem ersten Beziehungsseminar bei dir so auch noch nie gehört habe vorher.
Was ist eigentlich Beziehung?
Und du hast es natürlich schon in anderen Worten beschrieben, aber dieses...
Der Zwischenraum, also die Beziehung ist sozusagen...
Nur weil zwei Menschen im Raum sind, heißt das nicht, dass da eine Beziehung ist.
Also wenn ich in einem...
Wie sagt man?
In einem Wartezimmer beim Arzt sitze, würde ich persönlich nicht unbedingt sagen, dass ich da eine Beziehung zu den anderen im Raum habe.
Aber sobald wir vielleicht anfangen zu reden, sobald sich eine Energie entwickelt,
Interessen, Kommunikation entsteht, dieser Zwischenraum macht Beziehung, ist Beziehung.
Und das finde ich war so ein...
Ah ja, das kann ich total nachvollziehen.
Und diese Energie, die da entsteht in mir, durch die Außenwelt, durch die andere Person
und natürlich was in der anderen Person entsteht und was daraus sich entwickelt als gemeinsame,
wie soll man sagen, wie so eine Art Form, die sich so zusammenfindet und wie so Puzzleteile in unterschiedlichen...
Vielleicht manche Puzzleteile passen nicht so gut, andere passen besser.
Das ist für mich eine ganz interessante Veränderung meines Denkens gewesen, Beziehungen anzuschauen.
Ja, das finde ich so interessant und ich merke, weil es ist ja Weihnachten und ich habe viel Übung gehabt in den letzten Tagen.
Genau diese Unterschiede, wie bin ich präsent, wann geht es mich überhaupt was an, was hier besprochen wird oder Entscheidungen getroffen und so weiter.
Man muss ja immer wieder besprechen, wann sieht wer, wann, wo, wie.
Es ist immer wieder was zu organisieren, wenn eine größere Gruppe von Menschen zusammenkommt.
Und dieses Präsentsein kann man sein, ohne zu sprechen, ohne in eine Kommunikationsbeziehung mit jemandem zu gehen.
Ich merke auch, dass es Präsenz ist, eine energetische... Es hat was mit Erhalten zu tun.
Also ich erlebe das oft so.
Also ich finde, das ist wirklich eine komplexe Frage, was ist Beziehung.
Aber ich finde, du hast es ja betont, für mich ist das Wichtigste zu begreifen, wenn wir über unsere Beziehungen sprechen.
Also unsere intime Beziehung, unsere Freunde, unsere Familie und so weiter.
Oder auch unser Team, Thema, mit dem wir täglich zusammenarbeiten.
Zusammenarbeiten.
Zu wissen, dass was passiert, wenn wir miteinander reden.
Über das Reden wird eine Beziehung intensiviert.
Es kommt in diesen Bereich, was wir eigentlich als Beziehung nennen.
Aber auch mit Nichtreden, energetische Präsenz kann auch einen Einfluss auf Beziehung haben.
Auch wenn wir nichts sagen.
Das ist, glaube ich, eine von den neueren Erkenntnissen, Erfahrungen, die ich mache.
Gerade in letzter Zeit, in dieser Art Situation, wo Dynamiken unterwegs sind.
Es ist so ein bisschen mit der Energie, wenn man gut geerdet ist und gut präsent ist, kann man, ich habe ja jetzt das Wort spielen.
Man kann spielen auch mit Präsenz und Energie, wenn man bewusst ist, was in Beziehungen sonst entstehen könnte.
So ein bisschen Selbstmanagement kann auch Situationsmanagement werden.
Ja, du sprichst über Beziehungen und mir fängt an, die Sonne ins Gesicht zu scheinen.
Das stimmt, das stimmt.
Also ich kann das, das ist echt interessant, auch dieses Sich-Zurück-Halten.
Also nicht kommunizieren ist ja auch eine Form von Kommunikation.
Was kommuniziere ich nicht?
Ich merke, also ich weiß nicht, ob ich schon so ein bisschen weitergehen kann, aber ich merke dieser, was ich interessant finde an Beziehungen ist,
Irgendwann verfestigt sich das.
Also am Anfang würde ich sagen, wenn man sich neu kennenlernt, je nachdem, egal welcher Mensch, also es muss jetzt gar nicht unbedingt Partnerschaft sein,
aber wenn man sich neu kennenlernt, dann ist dieses energetische Feld zwischen den beiden Menschen noch relativ beweglich.
Man lotet so aus, wo steht der eine, wo steht die andere?
Wie kann man ein gutes, freundliches, wie auch immer, gemeinsames Feld erschaffen, in dem Beziehungen auch entsteht?
Und wenn man sich dann gut kennt und besser kennt und irgendwann sehr gut kennt und die typischen Verhaltensmuster schon herausgefunden hat,
dann verfestigt sich das auch.
Du sagst oft, zementiert die Struktur.
Sag mal bitte dazu was, weil das finde ich auch sehr wichtig zu verstehen.
Ja, das ist ein ganz wichtiger Entwicklungspunkt für Beziehungen.
Also wenn wir Beziehungsarbeit machen, wir in Beziehungen entwickeln wir Problembereiche, wo mein Entwicklungsfeld dein Entwicklungsfeld trifft.
Das ist überall.
Also die Honeymoon ist over so ein bisschen und das, was mich so ein bisschen nervt, nervt mich immer mehr.
Und was der andere immer nervt, nervt sich immer mehr, was ich liefere so an Verhalten.
Und das sind dann Triggerpunkte.
Man hört schon und man ist schon getriggert.
Oh, jetzt geht's los.
Und man sensibel darauf reagiert.
Und man braucht an dieser Stelle, dass es wohl lebendige Veränderung wichtig ist.
Man braucht die Akzeptanz bei sich, dass es so ist.
Jeder, also dass man akzeptiert.
Ich kann getriggert werden.
Das ist ganz normal in Beziehungen.
Das ist überhaupt keine Aussage, dass die Beziehung schlecht ist oder der Person schlecht ist.
Auch nicht bei der Arbeit.
Das heißt nur, in unserer Beziehung, das ist für mich zumindest ein Triggerpunkt.
Und ich kann sicher sein, dass der andere auch diese Triggerpunkte hat.
Und entweder geht man in seinen Reaktionskreislauf.
Man bewertet.
Man entwickelt Storys.
Man entwickelt Storys und Geschichten über diese Person aufgrund von etwas, was die tun, was mich triggert.
Interpretation auch.
Ja, totale Interpretation.
Das ist nicht gut.
Das wollen wir erkennen, dass es passiert und stoppen.
Wir alle machen das.
Es ist keine da.
Du, ich nicht und auch kein Zuhörer, der das nicht macht.
Aber wenigstens erkennen und stoppen.
Das ist Entwicklung für Beziehung.
Und wenn wir dann erkennen, okay, das ist so ein Punkt, ich habe mit Sicherheit mein Herzzentrum zugemacht.
Wenn man hinspürt, merkt man, oh, ich bin nicht mehr so gut in Beziehung mit mir.
Und wenn ich will, ich meine Arbeit mache, mich gut zu erden.
Herzzentrum öffnen.
Und dann finde ich Worte in Kommunikation, wenn es möglich ist.
Ich meine, wenn ich ganz neu in einer Firma bin, würde ich ein bisschen warten.
Aber mit der Zeit zu finden, wie könnte ich damit umgehen?
Wie könnte ich darüber reden?
Weißt du, wenn du darüber sprichst, ich merke, ich habe Schwierigkeiten zuzuhören.
Könntest du vielleicht mal ein bisschen langsamer sprechen?
Und ich kann ein paar Fragen stellen dabei, damit ich mitgehen kann.
Das wäre eine typische Kommunikation.
Also ich merke, was es mir Schwierigkeiten macht und ich sage, was mir gut tun würde.
Übrigens, das ist ein sehr guter, wichtiger Punkt.
Nicht nur irgendjemand anders sagen, was die falsch machen, was mich nervt, sondern sagen, was könnten die machen, was mir gut tun würde, was mir möglich macht, anders damit umzugehen.
Aber diese Intention, dass ich die Verantwortung für meine Triggerpunkte nehme und ich finde eine wirklich drei-centered, gut geerdet, heart-fade, also mit offenem Herzen, Information gebe für die Beziehung.
Das ist Beziehungsarbeit.
Das ist Beziehungsarbeit.
Und wenn wir das nicht tun, dann gehen wir diesen anderen Weg und verhärten.
Und das ist das, was dann manchmal 16 Jahre später sehr verhärtete Abläufe in Beziehung aufweist.
Bis zum, wir kennen es ja, die reden nicht mehr miteinander.
Oder ein Thema wird komplett ausgespart oder so.
Und das kann man vermeiden, ja.
Ich habe das auch letztens, wir waren dieses Jahr im Urlaub und da waren Pärchen gesessen.
Die haben wirklich, also wir sind gekommen, haben uns hingesetzt, die saßen da schon und die saßen auch noch, als wir gegangen sind.
Einfach Abendessen.
Die haben in der Zeit, ich habe es nicht gesehen, dass sie überhaupt einen Satz miteinander gesprochen haben.
Also es war, vielleicht habe ich es nicht gesehen, dass mal jemand, willst du noch was trinken oder so.
Aber wirklich, die haben so in dem Bereich so einfach rumgeguckt.
Die sahen auch nicht irgendwie verbittert aus, ganz normale Leute.
Aber die haben kein Wort miteinander gesprochen.
Da dachte ich so, wow.
Okay, das ist, glaube ich, eine festgefahrene Beziehungsdynamik, vermute ich mal.
Das ist möglich.
Vielleicht haben die einen Schweigeretreat gerade miteinander gemacht und vereinbart.
Vielleicht auch das, ja.
Man weiß es nicht.
Es gibt noch andere Möglichkeiten.
In dem Moment dachte ich, das ist auf jeden Fall interessant, ja.
Ja, ja.
Und manche sagen, eine gute Beziehung, da kann man auch zusammen schweigen.
Also das Ganze ist, ist es ein lebendiges oder ist es eben ein verschlossenes, kaltes?
Das, glaube ich, ist wirklich.
Ja, die zwei Worte, oder Philipp?
Ist es ein lebendiges, wie auch immer es ist, oder ist es ein kaltes Schweigen?
Das ist, glaube ich, der Unterschied.
Absolut.
Und da ist aber, finde ich, nochmal eine Nuance, was passiert, wenn es lebendig bleibt?
Das ist ja auch so ein bisschen jetzt interessanterweise dieses neue Beziehungsseminar für Paare.
Dieses, wie bleibt es lebendig?
Es braucht auch diese Offenheit, diese Bereitschaft, man muss eigentlich sagen Wille und auch Mut,
sich zu zeigen mit Dingen, die vielleicht herausfordernd sind auszusprechen oder diese zeigen zu wollen.
Und ein Wort dafür ist Intimität.
Damit die Beziehung lebendig bleiben kann, braucht es auch eine Form von Intimität und damit ist nicht physische Kontakt,
Körperlichkeit gemeint, sondern auch innerlich.
Also, was bewegt mich?
Welche Ängste habe ich?
Welche in meinem Reaktionskreislauf irgendein Knopf wurde gedrückt?
Was macht das mit mir?
Ja, diese Sachen mitzuteilen.
Das ist tatsächlich ein wichtiger Teil, um diese Lebendigkeit aufrecht erhalten zu können.
Also erlebe ich so, zumindest in meiner Beziehung und auch in anderen Beziehungen.
Ja, das finde ich echt nochmal wichtig.
Absolut, absolut.
Ich mag das so gerne.
Es merke ich so, ja, Lebendigkeit ist Offenheit.
Da fließt was.
Oder ist es dieses Verschlossene.
Da wird es kalt und hart.
Und das merken wir vielleicht nicht mal, sondern man kann höchstens bemerken,
dass dieselben Sätze und dieselben Worte immer wieder kommen.
Das ist ein relativ sicheres Zeichen.
Wenn es sei, ich sag mal, die chinesische Wassertortur, wenn immer dieselben Worte kommen,
kannst du relativ sicher sein, dass da irgendwas ziemlich verschlossen ist im System.
Und das braucht dringend ein bisschen was Neues an Impulsen.
Ich finde, da hilft auch Wut.
Da hilft auch diese keine Angst mehr vor Dinge ansprechen, Konfrontation, die in den geschlossenen Systemen auf der Klärung geht,
warum ich es nicht ansprechen kann.
Aber wenn wir den Mut haben.
Oh ja.
Das hat ganz viel mit Mut zu tun.
Die Glaubenssätze auch.
Ja.
Also es ist ein wissenschaftliches Forschungsgebiet, gar kein Zweifel.
Es ist aber auch mit dem Enneagramm, mit diesem Material, was wir haben, über uns, über unseren Enneagramm-Stil, die drei Zentren, die Fixierung, Leidenschaft, die Grundlebensstrategie, die Erbwärmechanismen.
Wir haben so viel an Informationen zur Verfügung, womit man im Dialog miteinander gehen kann.
Natürlich ein bisschen aufpassen, mit wem kann ich im Dialog mit dem Thema gehen.
Möglichst jemand, der auch ungefähr diese Themen zur Verfügung hat.
Sonst kann es unfair sein.
Aber man kann auch einen Dialog finden, die passend ist für der Person, die mir gegenüber sitzt.
Also Intimität ist, glaube ich, ein reifer Ebene von in Beziehung sein.
Es ist Arbeit, oft Arbeit, diese Ebene von Beziehung pflegen zu können, leben zu können.
Es kostet uns oft Mut.
Es kostet uns eine Entwicklung.
Und das zu erkennen und in diese liebevolle Verbindung mit sich zu gehen.
Ja, ich bin bereit, diese Arbeit zu machen.
Ich bin bereit, diese Begegnung vielleicht mit Ängsten zu machen, die mich eher fördern, in das verschlossene Kreise zu gehen, als das zu begegnen, wovor ich Angst habe.
Es wird interessant.
Wenn ich Angst als ein interessantes Phänomen erkenne, guck mal, da ist irgendwas, wovor ich Angst habe.
Und ich weiß noch nicht, was es ist.
Dann ist es doch interessant herauszubekommen, ja, was ist es denn?
Und wie kann ich das herausbekommen?
Meistens, indem ich es irgendwie begegne.
Innerlich oder auch in Beziehungen, in Sprache, in Kommunikation mit anderen Menschen.
Also es gibt die Bereiche und es gibt die Entwicklungswege.
Es gibt etwas, was man tun kann.
Und ich glaube, das ist das Wichtigste in diesen Seminaren.
Beide Beziehungsseminare bringen mit sich.
Es gibt etwas, was du tun kannst, was du noch nicht weißt.
Wie sind die Enneagramm-Stile unterschiedlich und warum sind die unterschiedlich?
Also wir erleben ja, man könnte ja jetzt vermuten, jeder Mensch ist anders in Beziehung.
Dank des Enneagramms können wir sagen, ja, biografisch kann man bestimmt diese Individualität und Unterschiedlichkeit,
also es gibt schon auch da sehr unterschiedliche Nuancen, weil ich andere biografische Erlebnisse gemacht habe, Erziehung, Kultur und so weiter.
Aber wenn wir auf der Enneagrammatischen oder Zentrenebene sind, Kopf, Herz, Bauch, dann sind da schon sehr viele Gemeinsamkeiten.
Wie würdest du sagen, erklärt sich das und was sind da so die Gemeinsamkeiten?
Wie sind wir unterschiedlich? Warum?
Das sind jetzt viele Fragen, aber such dir eine aus.
Also für mich ist, glaube ich, das Wichtigste, zu erkennen, dass wir wirklich diese unterschiedlichen drei Zentren haben
und dass sie eine so wichtige Rolle spielen in unserem System, worüber wir denken und worüber wir kommunizieren.
Und was ist Beziehung für mich?
Es ist etwas radikal Unterschiedliches für ein Kopfmensch als für ein Herzmensch, als für ein Bauchmensch.
Und wenn wir Bedürfnisse ansprechen, die brauchen auch wirklich sehr, sehr Unterschiedliches.
Und wenn du überlegst, in Beziehung wissen wir nicht mal, ob wir Kopf, Herz oder Bauch sind, wenn wir das Enneagramm nicht kennen,
unseren Stil nicht kennen, dann, ich finde, das ist schon ein Fall für bitte, bitte lerne das Enneagramm.
Und wenn du mit jemandem zusammenlebst, ist es eine sehr gute Idee, dass die das dann auch kennen.
Dann hat man schon so viel Material, worüber man reden kann, reflektieren kann, sich austauschen kann.
Aber wer will das? Ja, komm, da hast du die Unterschiedlichkeit wieder.
Also ein Kopfmensch würde anders über diese Themen reden wollen als ein Herzmensch oder ein Bauchmensch.
Und wir müssen lernen, Raum zu machen für diese Unterschiedlichkeit.
Das ist, wo wir leider sehr schnell bewerten.
Oder?
Ich würde sogar sagen, ich glaube, bevor man das Enneagramm in seiner Tiefe tatsächlich verstanden hat,
irgendwie, glaube ich, hat man schon so das Gefühl, ja, man muss doch eigentlich, warum machen die es nicht so wie ich?
Warum nutzen die nicht die Themen, die ich nutze? Warum finden die das wichtig?
Und man hat so das Gefühl, die sind einfach irgendwie komisch oder die sind irgendwie anders oder ich bin irgendwie anders.
Also, weil man, glaube ich, immer von dem gleichen Ground Level ausgeht.
Also, wir sind auf der gleichen Ebene und irgendjemand verhält sich anders.
Ja, ja.
Aber tatsächlich, ich würde sagen, man ist auch nicht auf der gleichen Ebene.
Man spricht über andere Themen.
Total.
Ja.
Und das Wort Vertrauen.
Es gibt mindestens neun, aber sagen wir mal, wenn wir im Enneagramm bleiben, drei Stile, drei Zentren, neun Stile.
Es gibt neun unterschiedliche Arten, wie ich Vertrauen aufbaue, was ich brauche, damit ich vertrauen kann.
Das ist ein Riesenunterschied.
Ja, ja, ja, ja.
Ja.
Und wir haben über Interpretation gesprochen vorhin.
Es ist ja eigentlich eine narzisstische Kränkung, zu wissen, dass wir überhaupt einen Enneagramm-Stil haben.
Am Anfang auch für viele Leute, weil es nicht meinem Selbstbild entspricht.
Und jetzt kommt in Beziehung, es fühlt sich an, die Programmierung sagt mir, ich habe recht, ich habe den richtigen Weg.
Und wenn jemand anders ist, anders denkt, dann haben die das Problem.
Das ist sozusagen die etwas unreife Start von Beziehungsarbeit.
Und man merkt es, Menschen können sich so gut rechtfertigen für ein Thema, was die haben, ein Lieblingsthema.
Warum macht er das nicht so? Warum macht sie es nicht so?
Man kann unheimlich rechtfertigen für den eigenen Standpunkt.
Wenn aber der andere Person erklärt, warum dieser andere Standpunkt für die wichtig ist,
Jetzt kommt es.
Ist der Person, der zuhört, präsent, interessiert?
Und hören die zu mit einem offenen Kopf, einem offenen Herzen, einem offenen System?
Oder hören die nur zu, um wieder darauf zu reagieren und zu beweisen, dass ich doch recht habe?
Alleine diesen Punkt in Beziehung für sich bewusst zu machen.
Nur diesen Punkt.
Bin ich verschlossen im Zuhören oder bin ich offen im Zuhören?
Warte ich nur darauf, dass ich ausruhen kann, um meinen Beweis mal wieder stärker zu machen?
Man könnte das als kompetitiver Kommunikationsstil bezeichnen.
Darüber reden wir viel im Beziehungsseminar.
Das ist eine, wo wir einfach, wir müssen jetzt auf die Schliche kommen,
um dann das zu transformieren in einen kooperativen Beziehungskommunikationsstil.
Und das heißt, ich übe Offenheit, aber das ist nicht leicht.
Oder in manchen Situationen leicht, in manchen ist es schwierig.
Dann kriegt das Ego eine Herausforderung.
Und ganz besonders, wenn wir in Beziehungssituationen sagen,
treffende Vereinbarung, du machst etwas, was du nicht so gerne möchtest,
aber dann macht der andere auch etwas, was die nicht so gerne möchtest.
Also ein bisschen Vereinbarung treffen, mal so, mal so.
Und dann erlebst du das, die erleben, du erlebst, wie schwierig,
es ist so einfach, wenn die machen, was du möchtest.
Aber jetzt sollst du was machen, was du eigentlich, da hast du schon deinen Fall erklärt,
warum du es nicht willst und es nicht gut für dich ist.
Und jetzt sollst du es trotzdem machen, aus einer kooperative Haltung.
Da merkst du einfach, wie stark Ego ist.
Und dieses Glauben, ich bin so und ich kann mich nicht ändern,
kommt ganz oft zum Vorschein.
Ich kann es nicht ändern.
Nee, das kann ich nicht, das will ich nicht.
Kommt oft zum Vorschein.
Und das ist eine von diesen Punkten, wo man denkt, die Tür ist zu,
da kann man nichts machen.
Aber ich kann, glaube ich, alle Leute empfehlen,
ach doch, wenn du wirklich etwas willst,
dann kannst du fast alles lernen, wo du denkst,
das ist nicht meins, das kann ich nicht, das will ich nicht.
Also natürlich gibt es Grenzen, aber sehr vieles davon ist keine normale Grenze.
Es ist ein, im Gedenken, im Gedanken ist es eine Grenze.
Aber du kannst, wenn du wirklich willst, mit allen drei Zentren vieles tun,
was du sonst nicht so gerne tun würdest.
Und ich glaube, diese Bereitschaft,
das ist wirklich mit Unterschiedlichkeit umgehen.
Mal du, mal der andere.
Ich meine, Kooperation ist halt immer ein bisschen verhandeln.
und eine Vereinbarung treffen, die für beide irgendwo machbar ist.
Und ich glaube, das ist, wir kommen schon wieder auf die schöne Seite,
aber das ist wirklich der Gewinn.
Weil diese Kreativität, die dann entsteht,
wirklich auch was Neues bringt.
Also wenn ich es schaffe, zuzuhören, offen zu sein,
auch wenn ich gerade in mir tobt ist.
Und trotzdem höre ich mir offen und empathisch an,
was die andere Person auch zu sagen hat.
Es ist ja nicht so, dass nur meine Perspektive existieren darf.
Zumindest wenn man das ernst nimmt, was wir gerade erzählen.
Dann ist da irgendwo eine Quelle, ein Ort, der genauso wahrhaftig existiert,
wie mein eigener Standpunkt.
Und in dieser Quelle würde ich sagen, ist immer auch Intelligenz.
Und wenn ich es schaffe, dass ich diese beiden Sachen zusammenbringe,
meine Intelligenz und die Intelligenz der anderen Person,
dann entsteht wirklich was anderes, was Neues.
Weil dann ist man plötzlich wieder lösungsorientiert.
Es ist sehr schön, Philipp.
Man kann es ja richtig spüren, wenn du so sprichst.
Also das ist das Schöne.
Es entsteht was Neues.
Die Türen gehen wieder auf, die wir so verschlossen erlebt haben.
Wo wir immer wieder die Nase gestoßen haben in Beziehung, wer auch immer.
Und das Gefühl, wir können hier nichts ändern.
Aber wenn wir uns wirklich diese Mühe machen, wie du das beschrieben hast,
sag es nochmal, es ist so wichtig, zu sehen.
Sag es nochmal in deine Worte.
Ich würde sagen, in dem, was die Quelle meines Bedürfnisses,
ich habe ein Bedürfnis in dem, warum ich das überhaupt ausspreche,
ich sehe etwas emotionale Reaktionen, die mit Knöpfe drücken.
In dem ist alles, finde ich, Intelligenz enthalten.
Und oft ist das aber verschüttet, finde ich,
weil wir hören nicht auf diese Quelle,
sondern wir hören auf die Worte.
Man könnte natürlich sagen, okay, freundlicher kann man es auch besser hören,
wenn man es freundlicher ausspricht.
Trotzdem hören wir meistens auf die Worte und auf die Abwertung,
auf die Verurteilung, auf die destruktive, kompetitive Sprachweise.
Aber was dahinter steckt, das ist intelligent.
Und es lohnt sich, darüber zu reden.
Also ich muss sagen, bei mir kommt das Wort Angst.
Oh ja.
Ich bemerke, wie oft das eigentlich Angst ist.
Und diese Angst ist oft verwickelt in so destruktive Muster einfach in Beziehung.
Aber das, was sich richtig lohnt, ist,
wenn es jemand ist, dem du vertrauen willst,
und du willst, dass die dich vertrauen,
jeder Mensch hat Ängste, das ist die normalste Sache der Welt,
und die sind oft verschüttet, wir wissen es nicht.
Wir haben Beziehungsdynamiken entwickelt, um uns zu schützen,
damit wir diese Angst nicht erleben müssen.
Wie oft erleben wir das?
Also es ist einfach so, sehr häufig das Thema.
Aber derjenige, der sich gerade oft attackieren spricht,
das sieht nicht so aus, fühlt sich nicht so an wie Angst.
Wenn die wirklich dahin kommen, was ihre Unsicherheit ist dahinter,
dann geht die Tür auf, dann haben die ganz neue Möglichkeiten.
Aber es ist schon Arbeit in Beziehung.
Da braucht es viel Herz, viel, viel Bereitschaft zu kommunizieren,
auch wenn jemand vielleicht gerade nicht so freundlich ist, wie du sagtest.
Die Stimme ist nicht immer die freundlichste, die wir dann gerade hören,
wenn jemand Angst hat.
Das stimmt.
Und da gebe ich nur den Satz, weil was denkst du, was passieren könnte?
Also diesen Satz, den ich früh gelernt habe für Kopfmenschen,
wie oft mich das so hilft,
und es hilft auch in Mediation, es hilft in Beziehungsarbeit,
also nicht nur in meiner persönlichen Beziehung,
sondern aber auch im normalen Leben.
Was ist deine Sorge?
Was denkst du, was passieren könnte?
Also einfach ein paar Sätze berat haben,
die wir sonst nicht hätten vielleicht als Herzmenschen oder als Bauchmenschen,
um solch eine Situation ein bisschen zu entlarven,
falls es möglich ist.
Ja, also diese Frage, was denkst du, was passieren könnte, kann ich auch nur empfehlen.
Mindestens sich selbst zu stellen.
Dann kommt natürlich, finde ich, auch nochmal diese Grenze zwischen,
ich weiß es sogar vielleicht,
was auch immer gerade in mir passiert.
Verletzliche Anteile wurden gedrückt.
Ich muss mich irgendwie vermeintlich schützen.
Ich habe Angst.
Und manchmal habe ich das Gefühl,
dass viele Leute, auch hier wieder Interpretationen,
ich höre ganz oft so einen Satz wie,
ja, aber das ist doch eigentlich klar,
dass ich gerade emotional bin,
dass ich gerade verletzt wurde.
Das müssen die doch sehen.
Und ich würde sagen,
ich verspreche dir, fast kein Mensch wird das sehen,
außer es ist wirklich ein,
vielleicht eine enge Beziehung,
aber selbst da.
Also ich glaube nicht,
dass Menschen so geschult sind.
Und das ist ja sogar mit Studien belegt.
Wir können einem im Gesichtsausdruck nicht unbedingt gut erkennen,
was die Person gerade fühlt.
Und diese Frage zu stellen,
was passiert da gerade in dir?
Ich sehe, du verziehst dein Gesicht,
was passiert?
Genau, genau.
Das ist so hilfreich.
Ja, ja.
Wenn man sieht eine Reaktion und das einfach benennt.
Nicht bewertend, nicht abwertend,
möglichst eine entschämende,
oh natürlich, wir haben alle Reaktionen.
Ah, ich sehe eine Reaktion, was ist das?
Kannst du es in Worte,
kannst du mir sagen, was los ist?
Das ist wirklich so hilfreich.
Es ist auch eine Art offener Neugierde.
Ich bleibe in Beziehung.
Ich gehe nicht raus aus Beziehung.
Ich reagiere nicht auf mein Wahrnehmen
von einer Reaktion mit dem anderen.
Und ich bleibe in Beziehung.
Übrigens, Philipp,
dieser Satz,
ich bleibe in Beziehung,
auch das ist ein mächtiger Satz.
Viele Menschen verstehen noch nicht,
was es heißt,
in Beziehung zu bleiben.
Aber das ist wieder dieses Thema.
Ich bleibe präsent und offen und neugierig,
also offenes Kopf, offenes Herz,
offene Präsenz für diese Person
und reagiere nicht mit Verschlossenheit,
weil ich bemerke,
dass die reagieren auf etwas.
Ein ganz wichtiger Satz,
ich bleibe in Beziehung
und finde heraus,
was das für dich bedeutet.
Wie kannst du in Beziehung bleiben?
Wann gehst du raus aus Beziehung?
Wann verschließt du?
Also das ist sehr wichtige Beziehungsarbeit,
das über sich herauszubekommen.
Ich habe zum Beispiel für mich bemerkt,
ich mache einfach mal ein Beispiel,
mein Impuls,
mich rechtfertigen,
vermeintlich rechtfertigen zu müssen.
Da ist für mich klar geworden,
ah okay,
das ist mein Kopf-über-Wasser-halten-Versuch.
Ich versuche hier nicht zu ertrinken,
indem ich mich versuche zu rechtfertigen.
Ja.
Und das gelingt mir,
und je mehr Druck natürlich im System ist,
je mehr ich mich getriggert, verletzt,
wie auch immer fühle,
desto mehr ist natürlich auch der Wunsch,
mich zu rechtfertigen.
Ja.
Ich glaube,
das ist jetzt nicht nur Stil 3 so,
aber ich habe gemerkt,
meine Art ist oft eine rechtfertigende Stil,
dann auch zu sprechen.
Nicht unbedingt erklärend,
nicht unbedingt bewertend, urteilend,
aber mich zu rechtfertigen.
Ja,
ich finde,
das gehört zum Herz-Centrum.
Also ich finde,
alle im Herz-Centrum,
die beißen an,
they take the bait,
also die beißen an
und fangen an sich zu rechtfertigen.
Ja,
also nochmal ein Beispiel benannt.
Also ja,
es ist so ein großes Thema.
Wir könnten jetzt natürlich noch Stunden weiterreden
und das machen wir auch im Beziehungsseminar.
Aber ich habe so langsam das Gefühl,
eigentlich würde ich es gerne dabei belassen,
jetzt erst mal,
mit ein paar Tipps, Empfehlungen.
Weil wir haben schon mal im Podcast über Beziehungen gesprochen,
mindestens dreimal,
aber zwei davon,
wahrscheinlich noch öfter,
ich habe jetzt nicht alles durchgeguckt,
aber zwei davon will ich auf jeden Fall erwähnen.
Das sind noch im Vergleich relativ neue Episoden,
nämlich in Episode 190,
da haben wir über den Beziehungskiller Sicherheit gesprochen.
Das Paradox,
dass wenn wir in Beziehung uns sicher fühlen,
dass dann oft dadurch eigentlich was Negatives passiert,
weil diese Sicherheit auch flapsigere Kommentare,
kritischere Worte vereinfacht ermöglicht,
weil ich bin ja in der Beziehung sicher,
dann kann ich ja auch jetzt mal endlich mal ehrlich meine Meinung sagen.
Das ist für Beziehungen nicht immer positiv,
da haben wir sehr ausführlich drüber gesprochen.
Und dann Episode 145, 145.
Wer kontrolliert deine Beziehungen?
Da sprechen wir über die psychologischen Abwehrmechanismen.
Die sind nämlich wirklich essentiell wichtig,
das haben wir heute nicht angesprochen,
weil wir da eine eigene Episode zu haben.
Und ich kann es nur empfehlen, das zu hören,
weil die psychologischen Abwehrmechanismen hat damals Freud schon benannt.
Die gibt es heute auch noch in der Psychologie als eigene,
als Katalog sozusagen,
psychologische Abwehrmechanismen,
um mich sicher, psychologisch sicher zu halten.
Und jeder Enneagramm-Stil hat auch einen gewissen Standard,
typischen Abwehrmechanismus, den sie gerne nutzen.
Und die besprechen wir da auch für die neuen Stile.
Genau.
Das war auch eine von den faszinierenden Erkenntnissen.
Wow, kann das wirklich sein?
Psychologie ist so ein riesiges Feld.
Kann es wirklich sein, dass es ein System gibt,
wo jeder Enneagramm-Stil ihren ureigenen Abwehrmechanismus haben.
Also das hat mich sehr fasziniert am Anfang.
Und es gibt in dem Katalog mehr als neun,
also das ist natürlich so.
Und jeder Mensch kann jeden Abwehrmechanismus nutzen.
Aber es gibt schon sehr typische.
Jeder Stil hat seinen eigenen, auf jeden Fall.
Also das über die Jahre, das habe ich so oft erlebt.
Und es ist bewiesen, es ist bewiesen.
Und da wollen wir dann auch nochmal mit den Enneagramm-Stilen jetzt in 201 bis 209 drüber sprechen,
in den nächsten kommenden Episoden.
Und noch viele mehr Fragen.
Also da freue ich mich jetzt auch schon drauf, die ehrlich gesagt alle noch aufzunehmen.
Wir haben sie doch nicht aufgenommen.
Aber dann auch herauszubringen, weil es so interessant ist, wie Menschen unterschiedlich sind in Beziehungen.
Kopf, Herz, Bauch 1 bis 9.
Da werden wir sprechen über die Kompetenzen und die Entwicklungsfelder so ein bisschen, Philipp.
Kompetenz und Entwicklungsfelder.
Ich finde auch eine spannende Frage, was brauchst du, um vertrauen zu können?
Ja.
Dieses Vertrauen auch, weil man spricht eigentlich bei Vertrauen nur im Kopfzentrum.
Aber nein.
Jeder Mensch hat unterschiedliche Arten, wie man vertrauen kann.
Und dann die Abwehrmechanismen vielleicht nochmal.
Das gucken wir dann, wie wir durchkommen, weil das sind ja schon so große Felder.
Genau.
Ja.
Ich bin jetzt auch nicht, muss dann klein, aber die Fähigkeit zuzuhören.
Wir haben es ein bisschen angesprochen jetzt, aber das ist für Beziehungen ein sehr, sehr wichtiges Entwicklungsfeld.
Die Fähigkeit zuzuhören.
Viele Menschen können einfach nicht zuhören.
Die können nicht zuhören, wenn ein anderer spricht.
Wenn die sprechen, ja, aber nicht, wenn ein anderer spricht.
Die können ganz schwer diese Aufmerksamkeit aufrechterhalten.
Die brauchen ganz schnell ein Loch, um wieder mit ihren Reaktionen rauszukommen, damit die wieder sozusagen zu Wort kommen.
Und wenn man das beobachtet, ein Entwicklungsfeld ist, lernen zuzuhören.
Kommt auch in unsere Seminare vor.
Ach so, da fällt mir ein.
Ja, was wir auch noch empfehlen können, ist Episode 150, das Gewinnerdreieck.
Ja, unbedingt.
Dazu sage ich jetzt nichts weiter, aber das kann ich auch empfehlen.
Da geht es auch um Kommunikation im Rahmen der Transaktionsanalyse.
Ja, ich kann nur sagen, wenn ihr diesen Podcast unterstützen wollt, weil wir natürlich sehr viel Leidenschaft und Herzblut hier auch reinstecken, dann könnt ihr das einmal kostenlos machen, indem ihr uns abonniert.
Das hilft einfach immer.
Spotify, YouTube kann man uns abonnieren.
Wenn ihr eine positive Bewertung da lasst, ist das auch sehr schön.
Außerdem teilt gerne jedliche Episode, die jemand anderem vielleicht helfen könnte, unterstützen könnte.
Das ist auch sehr wichtig.
Ihr könnt uns auch finanziell unterstützen.
Das geht über PayPal und über ein Bankkonto, das angegeben ist.
Aber ich bin mittlerweile jetzt geneigt dazu zu sagen, unterstützt uns gerne.
Aber anstatt uns, ich sag mal, Geld zu spenden, wie man es salopp sagen würde, kauft euch doch einfach die Enneagramm-Einführung, die neue.
Das würde vielleicht auch für euch ja eine interessante Reise sein, um das Enneagramm, selbst wenn ihr es schon länger kennt oder euren Stil schon kennt oder auch noch nicht kennt, einfach ein paar neue Impulse geben.
Ein paar interessante Videos und dann eben auch Live-Webinare.
Also ihr unterstützt uns damit, aber auch vielleicht euch.
Also ich fände, das wäre doch ein schöner Win-Win, um uns gegenseitig zu unterstützen.
Und vielleicht auch mit ein paar Freunden gucken, dass man Gesprächspartner hat.
Und ich finde das Thema, es ist halt ein riesiges Thema.
Es hilft immer, wenn man Gesprächspartner hat, dass man sich austauschen kann.
Ja, danke Pam.
Ja, danke für 200 Episoden.
Ja, und ich wünsche dir alles Gute und wir sehen uns bald wieder in der realen Welt.
Genau.
Anfang Januar.
Dann auch mit einem Säckchen in der Hand.
Ja, genau.
Hat Spaß gemacht.
Danke.
Ja.
Mach's gut.
Ciao.
Tschüss.
Ciao.
Ciao.
Vielen Dank.
Verstehe, warum Menschen unterschiedlich denken, fühlen und handeln, indem du das Enneagramm in seiner Tiefe kennenlernst. Beginne deinen Weg der Selbstfindung.
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